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31C3 CCH outside view
[Foto: CC-BY 2.0 Robert]

After all the years I could not go because of limited travelling and legal capabilities (minors can’t rent hotel rooms, etc.), things worked out in 2014: I went to the Chaos Communication Congress for the first time.

What a great event, so many great talks. So much Mate. So little sleep. So cool projects. So impressive people.

What stands out in the aftermath of (re)watching some of the talks.

You will find a bullet in my head before finding a back door in Tor.

These words sound pathetic, but you could clearly feel that Jacob Applebaum is dead-serious about it.Watch the talk State of the Onion.

Furthermore:

A new dawn is breaking. And if we move on with the momentum I felt during Congress, the sun might never set.

Happy 2015, everyone!

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Comment: Why Germans Are Afraid of Google

There has been an interesting article in the NYT: Why Germans Are Afraid of Google. All in all, it mentions important points but the argumentation could be a bit more elaborate. [All quotes are taken from the article linked above].

And truth be told, Germany is not a great place to be a big tech company these days.

Yep, I agree. But it’s not because of regulations etc. but rather because of the lack of infrastracture: Want to get fiber somewhere? Good luck.

Google is often spoken of in dark terms around cafes and biergartens.

Maybe in Berlin-Kreuzberg but that’s an overstatement. And if you need the symbol of biergartens to evoke mental associations with Germany: bad choice.

Even a figure as dominant in the global economy as Mathias Döpfner, the chief executive of Springer, Germany’s largest publishing house, said he was “afraid of Google.”

Yes he is. Because together with some other publication houses, Springer initiiated the Leistungsschutzrecht, a reactionary law passed by a lulled Bundestag that aims to compensate the company’s incompetency in adapting a new business model on the Internet.

On the other hand, the force of anarchy makes Germans (and many other Europeans) shudder, and rightfully so. It’s a challenge to our deeply ingrained faith in the state. […]
The German voter-consumer will always trust the state more than he will any private company, no matter how ardently it insists on being a good guy.

Faith in the state? Please don’t generalize.

I think there’s a slight majority of particularly elder people blindly trusting the state because it seemingly protected them from Communism back in the days. They use the Internet mostly for work or private life-management (online banking, taxes, etc). Many don’t understand the enormous disruption driven by the Internet.

Then there are the so called digital natives. These are the ones that are lobbying for net-neutrality, privacy and decentralization right now. They are only a tiny percentage of their age group but they have a strong influence in politics, e.g. the Chaos Computer Club, Digitale Gesellschaft e.V. et al.

Finally, there are the adolescents of today: people from twelve to early twenty. The older ones of this age group might have grown up with an Internet that was open and just beginning to lock down. The younger ones never experienced something else: American services dominate the usage-time and make money personal data and the lock-in effect of their cloud platforms. Most people of this generation blindly trust these companies and many of them are apolitical.

When problems appear, we look to “Vater Staat” — the Father State — to protect us.

See above.

Indeed, the reason politicians like Mr. Gabriel — who has said “we must tame Silicon Valley capitalism”— go after Amazon and Uber is that it is a surefire way to get votes. Even politicians who are normally pro-deregulation, like Mr. Oettinger, know it’s smart to come down hard on tech companies.

If it wants to succeed here, Silicon Valley needs to comply with the particularities of the German and European market. We love technology, but we want it delivered on our terms. In Germany, cowboys should remain in the movies.

Agreed.

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2014 und das ist alles?

Ich hatte in letzter Zeit etwas zusammenhängende Lek- und Videotüre.

Ego

Angefangen hat es mit einem Eintrag in meiner Leseliste: Frank Schirrmachers Ego fand sich dort schon seit dem Erscheinen der Folge von Alternativlos, in der Autor zu Gast war. Der Tod des ehemaligen Chefredakteurs der FAZ versetzte mir den nötigen Impuls, Ego endlich zu lesen.

Schirrmacher beschäftigt sich mit der Spieltheorie – ein im Kalten Krieg entwickeltes Konzept, das auf purem Egoismus basiert und unseren Alltag, Denken und Handeln beeinflusst sowie Schritt für Schritt bestimmt.

Der Kontext der Finanzkrise seit 2008 ist klar erkennbar – das Buch beschreibt die Implementierung der Spieltheorie in der Finanzwelt und darauf folgend in der modernen Informations- und Werbeindustrie.
Der Autor beendet sein Werk mit einem Pamphlet über den Ausbruch aus einer von egoistischen Agenten (Algorithmen) bestimmten Welt.

Ich bin mir nicht sicher, was ich vom Gesamtbild Frank Schirrmacher halten soll – mit Ego trifft er meine Meinung jedoch ziemlich auf den Punkt. Nochmals sollte der Auftritt in Alternativlos erwähnt werden: Schirrmacher beweist Sachkompetenz und steht hinter den im Buch festgehaltenen Forderungen.

We Lost the War

Nachfolgend stöberte ich in meinem Link-Archiv und fand den Talk “We Lost the War” (22C3) von Frank Rieger und Rop Gonggrijp.

Neben den heute allgegenwärtigen Repressalien aus netzpolitischer Sicht werden auch weiter weltpolitisch bedeutsame Änderungen erwähnt: Energiekrise, Klimawandel, Hunger, Demografischer Wandel, Flüchtingsströme (“Einwanderungsdruck”) sowie steigende Arbeitslosigkeit.

Zweitausendfünf – das ist (für mich) lange her. Ich habe den Talk mittlerweile mehrfach gesehen und bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt, welche Voraussicht bereits zu dieser Zeit vorhanden war.

Arbeitsfrei

Besonders die Utopie Vollbeschäftigung brachte mich wieder zurück zu einem weiteren Eintrag in meiner Leseliste: Arbeitsfrei von Constanze Kurz und abermals Frank Rieger beschäftigt sich mit den Auswirkungen der fortschreitenden Automatisierung, Verdatung und Digitalisierung der Wirtschaft sowie der Menschen im Einzelnen als auch der Gesellschaft als Ganzem.

Wie auch schon Datenfresser kann man Arbeitsfrei nahezu jedem in die Hand geben, der halbwegs komplexe Zusammenhänge in Beziehung setzen kann – Fachwissen ist zum Verständnis der Aussage der Autoren nicht nötig.

So nähert man sich im ersten Teil des Buchs Schritt für Schritt dem heutigen Stand der Automatisierung an – anhand des Entstehungsprozesses eines Brotes. Sehr anschaulich, alltagstauglich und doch deckt der Produktionsprozess einen guten Teil der (klassischen) deutschen Wirtschaft ab.

Nachdem man vom Bauernhof über Mähdräscherproduktion und moderne Großmühlen bis zur Transportlogistik von heute geführt wird, gehen die Autoren anschließend auf die Zukunft der Arbeit ein: Selbstfahrende Autos, Roboter und Drohnen sind einige der angesprochenen Thehmen. Gegen Ende der Kapitel wird immer wieder resümiert, welche gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen durch die Automatisierung im jeweiligen Teilbereich zu erwarten sind.

Grundtenor: Arbeit, die von Maschinen erledigt werden kann, sollte und wird in absehbarer Zeit von Maschinen erledigt werden.

So gipfelt man schließlich in einer Kritik am heutigen Bildungssystem: Absolventen werden “auf ihre Ersetzbarkeit hin” trainiert. Arbeitsfrei stellt die Frage danach, wie unsere Gesellschaft damit umgehen soll, dass im Zweifelsfall eher früher als später nicht mehr genug Arbeit vorhanden sein wird, um beispielsweise unser Sozialsystem, das im Moment großteils auf Steuern auf bzw. Renten aus Erwerbsarbeit basiert, zu erhalten.

Fazit

Wenn es nicht schon vorher der Fall war, so erhöht sich die Frustration mit Blick auf das politische Geschehen in Deutschland mit jeder Minute, die man sich mit den oben genannten Publikationen beschäftigt.

Politikverdrossenheit ist nicht erst seit dem selbst eingeschlagenen Weg der Piratenpartei in Richtung Bedeutungslosigkeit ein Thema – und doch sind meine Gedanken dazu oft unstrukturiert, undeutlich, diffus.

Es lässt sich oft schwer in Worte fassen, wenn man gefragt wird, was denn an der Politik, die wir Tag für Tag erleben ertragen, so stört. Für mich ist es die offensichtlich bewusste Verdrängung, das absichtliche Totschweigen und Verschieben der Themen, die ich eingangs angesprochen habe. Wir erleben, wie gewisse PolitikerInnen ohne irgendetwas zu versprechen, ohne eine Vision, ohne auch nur das kleinste Bisschen Programm mehrere Legislaturperioden im Bundestag sitzen und dieses Land langsam aber sicher gegen die Wand fahren.

Umso trauriger ist es, dass sich mit einigen der nunmehr Ex-Piraten Menschen aus diesem System verabschieden zurückziehen, die es richtig gemacht oder gemeint haben.

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Kurzreview “Who Am I”

Deutsches Kino – naja, meistens bin ich da eher enttäuscht. Und dann soll es auch noch ums Hacken gehen?!

Ich war skeptisch, bin im Nachhinein aber postitiv überrascht. Who am I ist kein Hackerfilm und ihn mit 23 und Konsorten zu vergleichen ist nicht unbedingt fair. Der Film ist eher ein Thriller, der um eine Cyyyyyyybercrime-Story gestrickt ist.

Einige Details fallen positiv auf, so zum Beispiel mit hoodiebekleideten Maskenträgern gefüllter U-Bahn-Wagen zur Visualisierung eines IRCs. Auch das Thema Social Engineering bekommt Aufmerksamkeit.

Etwas störend hingegen sind die eher plakativen Rollen und die ständige Wiederholung des Mantras der Hackergruppe, das mich etwas an “Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt” aus 23 erinnert.

Alles in allem trotzdem eine Empfehlung.

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Ender’s Game

I am on vacation and with nothing to do but eating, sleeping, laying on the beach and occasionally tunneling through crappy WiFi hotspots I have plenty of time for reading.

This time it’s Ender’s Game by Orson Scott Card. The book is a sci-fi novel and deals with topics such as moral, war, space travel, extra terrestrial intelligence, worthiness of intelligent life, swarm-intelligence / swarm-life, comradeship, friendship, love (among siblings), growing up and the question about the (in)flexibility of human nature.

Don’t blame me for spoiling if you read further.

Starting in an overpopulated world, the reader follows the path of a six-year-old boy boy called Ender Wiggin who is recruited to become the commander of the International fleet in order to protect humanity from the third attempt of an alien race to destroy mankind and to colonize the Earth.

Ender is put under pressure from the beginning of his education at Battle School. Always being pushed into isolation, he excels at all the tasks he is assigned but loses any characteristics typical for a child of his age. Everything is centered around a game that is designed to sort out those capable of being commanders in the awaited third battle with the aliens.

While struggling with the high expectations of the adults, rivalry among the students or personal feelings Ender quickly realizes the purpose of the game but despite the desperate wish of not being a killer, the reader observes the development from a little boy to an efficient machine.

After mastering the game, Ender is brought to the central command’s HQs where he joins his until then forgotten friends (if you can call them friends) to fight the aliens in a simulator. The eleven-year-old is pushed to his limits but defeats the enemy every time.

The end of the novel is too obvious: The simulator is not a game. Every simulated battle happened, billions of aliens and humans died. The humans did not defend themselves against the attacking enemy, they were the attackers themselves. Ender, being traumatized by the stress and the fact that he has actually become a killer, is celebrated as the savior of humanity.

While the main plot is nice but pretty straightforward, the side stories are important. They reveal Enders’s feelings, his relationship to and between his siblings, the plans of the educators and interesting details about the political situation of the earth that is framed by the impressions of the Cold War.

I’m late to the game but I, too, give the book a clear thumbs up.

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GPN ’14

GPN Draufsicht
Foto: CC-BY 3.0 »Florian Köhler, cheatha.de«

Ich war letztes Wochenende zum ersten Mal auf der GPN und damit auch zum ersten Mal auf einer dieser Chaosveranstaltungen.

Die anfängliche LAN-Party-Atmosphäre am Donnerstagnachmittag verflog recht schnell als die ersten Vorträge losgingen. Besonders gefallen hat mir hierbei @tantes Vortrag zum Thema Code is LawAll your secrets belong to me und der Talk zum Thema Raumstationen.

Am Freitag habe ich mich dann mit Python beschäftigt. Nicht ganz unschuldig daran waren meine Sitznachbarn aus Stuttgart(?), die das schon seit mehr als zehn Jahren machen und mir ihr Projekt entchen vorstellten, einen mit twisted realisierten IRC bot.

Nachmittags kündigten dann die Squareroots das Capture-the-Flag-Spiel an – ein Challenge-basierter Hacking-Contest. Dieser fraß einiges an Zeit über die nächsten 30 Stunden, allerdings habe ich noch nie so viel in so kurzer Zeit gelernt. Vor allem XSS war für mich in der Praxis neu und hat einen Riesenspaß gemacht.

Einen großes Dankeschön an die Orga, Trolle und die Squareroots für ihr Engagement. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

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40 Tage

Ich war weg. Die letzten 40 Tage.

Nach dem Abi packten sechs Gestalten – darunter meine Wenigkeit – ihre Taschen in einen Multivan und stopften danach Gaskocher, Tische, Campingstühle, Matten, Handtücher und vieles mehr oben drauf.

Mit ca. 3,2 Tonnen Achslast brachen wir dann auf in die Ferne: Unser Roadtrip durch (West-)Europa hatte begonnen.

Die Route kurz zusammengefasst: Zu Hause, Amsterdam, Normandie, Loire, Bordeaux, Nordspanien, Portugal (→ Porto und Lissabon), Gibraltar, Granada, Andorra, Carcassonne, Avignon, Nizza, Korsika (Île-Rousse, Corte, Bastia), Livorno, Rom, Florenz, Pisa, Mailand, Chur und zurück nach Hause.

locations trip

 

Das klingt jetzt vielleicht nach einer Städtetour, aber eigentlich war eher das Gegenteil der Fall: Die meiste Zeit haben wir im Auto und auf diversen Campingplätzen verbracht.

Für mich als Camping-Newbie war das eine neue Erfahrung und ich bin begeistert: Sobald man sich von dem Drang nach vollständiger Sauberkeit des Schlafplatzes, des Geschirrs – na gut, eigentlich so ziemlich allem – löst, ist Camping einfach sehr entspannt.

Da wir nur wenig Lampen dabei hatten, verlagerte sich der Schlaf-Wach-Rhythmus auch sehr schnell in Richtung Tag-Nacht, was mein Schlafdefizit der Wochen davor schnell kompensierte. Es sei vielleicht angemerkt, dass es ratsam sein kann, Ohrenstöpsel mitzunehmen – je nachdem, in welcher Umgebung der Campingplatz liegt (und wie weit man seinen Nachbarn vertraut).

Ganz unerwähnt sollen die Autofahrten aber nicht bleiben: Wir mieden zumeist die Maut-Strecken, was teilweise zu erheblichen Umwegen führte und gerade in Italien auch durchaus mal Unwohlsein hervorrief.

Die langen Fahrzeiten (jedes mal mindestens 4,5 h) wurden neben Diskussionen über den Streckenverlauf mit Serien und Musik gefüllt, wofür man natürlich Strom braucht. Und da die Akkus teilweise recht schwach waren, wurde mit einem 12V auf 230V Spannungswandler nachgeholfen. In Spanien brannten uns dann zwischendurch einmal alle Sicherungen der Steckdosen durch, bis wir entdeckten, dass der Mini-Kühlschrank einen zweiten Lüfter hat und diesen nur ungern mit Kissen bedeckt weiß.

Für die zu Hause verbliebenen Freunde und Verwandten hatte ich vor der Abfahrt ein (B)Log eingerichtet, in dem wir unsere Reise im Stil eines echten Logbuchs dokumentierten. Mit mehr als 7300 Wörtern und zahlreichen Bildern ist uns das auch gelungen, und wir konnten manuelles Gebroadcaste über Telefon / Messages weitestgehend vermeiden.

An dieser Stelle plugge ich einmal MarsEdit, das – trotz des dringenden Bedarfs nach Modernisierung in einigen Bereichen – mit seinem Offline-Editing äußerst hilfreich war.

Natürlich bedarf es zum Publishing irgendwann trotzdem einer Internetverbindung. Hierzu ist mein Eindruck: Indie-Campingplätze sind neben netteren Menschen auch mit Blick auf ordentliches WLAN (ohne craptive Portal) meist deutlich besser aufgestellt.

Woran es natürlich auch nicht mangeln sollte war Verpflegung: Bis auf drei Mal Ravioli und ein paar Bohnen gab es tatsächlich keine Dosenprodukte. Beliebt war vor allem das Bratgemüse, von dessen Zubereitung wir einige Instagram-taugliche Bilder gemacht haben. Kaffee wurde übrigens stilecht mit der AeroPress zubereitet.

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Letztlich sollte man auch ein paar Worte über unsere Verpeilung verlieren: Wir kamen normalerweise erst um 13:00 Uhr vom Zeltplatz weg und mussten dann meist noch einkaufen, was dazu führte, dass wir erst spät abends am nächsten Campingplatz ankamen. So machten wir zumeist Bekanntschaft mit den Nachtwächtern und lernten, die Zelte im Dunkel aufzubauen.

Einige Male fanden wir jedoch schlicht keine Unterkunft: Während wir in der Normandie von der Betreiberin einer Jîte (Hütte / Ferienwohung) die Erlaubnis bekamen, auf der Wiese zu campen, hatten wir im Süden gleich zwei Mal das Vergnügen, im Auto bzw. davor zu schlafen. Kann man mal für eine Nacht machen, ist mit einem permanent bellenden und angsteinflößenden Hund in der Nähe jedoch nicht besonders erholsam.

Impressionen

Ein Highlight war sicherlich die Dune du Pilat (eine Wanderdüne bei Bordeaux), auf der wir den Sonnenuntergang genossen.

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Im Rahmen der Fahrt war ich auch das erste Mal in Portugal: Porto sollte man unbedingt mal gesehen haben, doch auch die dahinter gelegene Weinregion Douro ist wunderschön.

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Doch auch im Süden gab es einige schöne Ecken:

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Auf Korsika war ich vorher auch noch nicht: Trotz der horrenden Lebensmittelpreise ist die Insel eine unbedingte Empfehlung. Wenn ich dort noch einmal hinfahre, nehme ich sicherlich mein Mountain-Bike mit.

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(Diese Highlights sollen den Rest des Trips nicht abwerten! Mir fällt spontan kein Ort ein, um den man einen großen Bogen machen sollte.)

Fazit

Mir fällt es schwer, die vielen Eindrücke geordnet wiederzugeben – ich hoffe, das stört nicht zu sehr beim Lesen. In den letzten sechs Wochen habe ich unglaublich viel gesehen, war unglaublich lange im Auto und war unglaublich lange mit Freunden unterwegs, die ich seit der fünften Klasse kenne. Bis auf kleine Meinungsverschiedenheiten und gelegentlich angespannten Situationen, wie sie nun einmal vorkommen, wenn man einen Haushalt managen muss, hat alles perfekt funktioniert. Ich bin mehr als zufrieden!

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Cory Doctorow: ‘Little Brother’

Cory Doctorows Little Brother wurde mir bereits kurz nach der Veröffentlichung 2008 geschenkt, ich habe es damals jedoch als den Versuch meiner Verwandschaft abgetan, einem 13-jährigen Kind, das permanent vor dem Computer saß, passende Lektüre zu schenken.

Nun habe ich es endlich gelesen: Auch wenn ich die vorgestellten Technologien in der Zwischenzeit nicht nur kennengelernt habe sondern teilweise sogar zur Anwendung brachte bzw. bringen musste(!?), hat mich das Buch auf eine Art und Weise gepackt, wie kaum ein anderes in den letzten Jahren.

Ich konnte mich direkt mit Marcus identifizieren, genauso kam mir die Situation (Department of Homeland Security eskaliert nach einem Terroranschlag in San Francisco) seltsam vertraut vor (hust). Die Rahmenhandlung (Aufwachsen & Jugend im 21. Jahrhundert, Marcus Beziehung mit Angie, etc.) hat mich während der letzten drei Tage nicht losgelassen und war definitiv eine Motivation zum Weiterlesen.

Zugegeben: Little Brother war eines der wenigen Bücher, das ich ohne irgendwelche Schulfächer im Hintergrund gelesen habe. Ich hoffe, dass sich das in Zukunft ändert. An dieser Stelle vielen Dank an @yuize für den (vllt. etwas rüpelhaften) Wachrüttler ;)

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Alligatoah

Ich war gestern auf einem Konzert von Alligatoah, den ich schon seit längerem verfolge.

Eine Diskussion über die Mainstream-Ausrichtung des neuen Albums muss man sich an dieser Stelle nicht geben, ich möchte eigentlich nur festhalten, dass er einer der ersten Künstler ist, die mit nahezu jedem Lied begeistern konnten.

Klick gemacht hat es ehrlich gesagt beim Hören von Willst du (Akustik) oder genauer beim Wort “Smaragdklunker”.

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